im Bistum Hildesheim
Aschermittwoch der Künstler 2012

AUSSTELLUNG ZUR BILDENDEN KUNST

Marion Lidoldt
ICH DACHTE, ICH SEI...
> Flyer zur Ausstellung (PDF 3,6 MB)
7. Februar - 22. April

Eine Serie großformatiger Bildtafeln zeigt malerische und fotografische Überlagerungen von Gesichtern. Wir versuchen uns mit diesen Gesichtern zu identifizieren, mit ihren Wünschen und Hoffnungen, mit ihren dramatischen Lebensspuren oder banalen Alltagsgeschichten.

Bei näherer Betrachtung wird jedes einzeln Gesicht zu einer begehbaren Landschaft, Falten zu Tälern, Münder zu Schluchten. Wir tauchen mit einer Distanzlosigkeit in die Gesichter der anderen, wie wir es uns sonst nur bei größter Intimität erlauben dürfen.

Treten wir einige Schritte zurück, betrachtet auf einmal uns dieser Mensch – es scheint, als forsche und suche auf einmal er in uns, wie wir zuvor in ihm. Ratlos? Fragend?

Ich dachte, ich sei … Ich dachte ich will … Ich dachte, ich wüsste … Ich dachte, ich würde immer ich sein.“

Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim
Am Steine 1-2
31134 Hildesheim
Telefon: 05121 / 93 69 0

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10 - 18 Uhr
Montag: geschlossen (ausgenommen Feiertage!),
für Gruppen auf Anfrage geöffnet.

Eintrittspreise
Erwachsene: 10, - €
Ermäßigt: 8, - €
(z.B.: Senioren ab 65 Jahren, Schüler u. Studenten, Wehr- u. Sozialdienstleistende, Sozialhilfeempfänger, ADAC-Mitglieder, bei Vorlage eines DB-Niedersachsen-Tickets -nur am Gültigkeitstag -)
Kinder von 6 bis 14 Jahren/ Schüler in Gruppen: 4,- €
Familienkarte: 20,-€
(2 Erwachsene u. bis zu 2 Kinder von 6 bis 14 Jahren)

LITERARISCHER ABEND AM ASCHERMITTWOCH
Andreas Maier
22. Februar, 20 Uhr

Andreas Maier wird seit seinem Romandebüt Wäldchestag, erschienen 2000, gern als Heimatdichter bezeichnet, der sich in einer zwischen Komik, Trauer und Ingrimm changie-renden, an Thomas Bernhard und Arnold Stadler geschulten Sprache am unheilvollen Fortschritt in der Umwelt der Provinz abarbeitet. Diese Heimat ist die Wetterau, die ihn bereits 2001 mit ihrem Kulturpreis auszeichnete.

Andreas Maier wurde 1967 in Bad Nauheim geboren und studierte in Frankfurt am Main, wo er 2002 über die Prosa von Thomas Bernhard promovierte. Seither wurde er fast im Jahresrhythmus mit Auszeichnungen bedacht, darunter ein Stipendium der Villa Massimo in Rom und die Berufung zu den Frankfurter Poetikvorlesungen, die 2006 als buch erschienen. Zuletzt erhielt er 2010 den Braunschweiger Wilhelm-Raabe-Literaturpreis.

Bekannt wurde vor allem sein 2010 erschienener, deutlich autobiographisch gestimmter Roman Das Zimmer, im folgen-den Jahr fortgesetzt von dem Roman Das Haus. Beide sind Teil einer großangelegten Romanfolge, die mit dem Begriff der „Ortsumgehung“, ebenso konkret wie metaphorisch, autobiographische Nähe und umschreibende Distanz erfasst. Im geographischen Mittelpunkt solcher „Ortsumgehung“ liegt ein vom vermeintlichen zivilisatorischen Fortschritt abgedrängter Mikokosmos.

Dombibliothek Hildesheim, Domhof

Pastor
Ulrich Schmalstieg
Mauerstraße 4
38640 Goslar
Tel. 0 53 21/74 59 0 59
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